Technologietrends 4

Technologietrends 4

Vorlesung It-Organisation in der Fakultät für Informatik an der HS-Mannheim bei Prof. Dr. Rainer Gerten

Wenn Server untereinander kommunizieren, so sind die anfallenden Datenmengen oft enorm. Ein Computernetz, das die Server miteinander verbindet, nennt man Backbone. Kombiniert man die Feststellungen, dass die Internetprotokolle und die Glasfaser die Zukunft darstellen, so sind Backbones als optisches Gigabit-Ethernet in die IT-Architektur aufzunehmen. Für die Anbindung der Clients an die Server setzte man bisher auch auf die Vernetzung mit Kupferkabeln. Für einen stationären Arbeitsplatz, wie es der klassische Desktop-PC ist, stellte diese Vernetzungsstruktur eine adäquate Lösung dar. Für die Zukunft ist die kabelgebundene Vernetzung von Nachteil, denn sie läuft der fortschreitenden Mobilisierung der Arbeitswelt entgegen. Eine der Motivationen für die IT-Architektur ist die Berücksichtigung der Entwicklungen der Arbeitswelt. Flexibilität und Mobilität in der Leistungserbringung sind Kernthemen und beeinflussen die Informationstechnik wesentlich. Der Trend zu mobilen Arbeitsplätzen in Form von Laptops, Tablett PCs, PDAs usw. hat eine derartige Dynamik gewonnen, dass das Ende der stationären Desktop-Rechner bereits abzusehen ist. Die Leistungsfähigkeit moderner Laptops steht den Desktops nicht mehr nennenswert nach und nur noch in sehr rechenintensiven Anwendungsfällen macht der Einsatz von leistungsfähigen Workstations noch Sinn. Für mehr als 99% aller Anwendungsfälle reicht die Leistung der Laptops aus. Der entscheidende Vorteil eines Laptops gegenüber einem Desktop ist seine Portabilität, die wesentlichen Einfluss auf die Dynamisierung der Arbeitsplätze hat. Ein Laptop-Anwender ist nicht mehr an seinen Schreibtisch gebunden, er kann umziehen, sich mit einem Kunden treffen, zu Hause oder unterwegs arbeiten und hat stets seinen Computerarbeitsplatz bei sich.

Urheberrechtshinweis
Alle in diesem Dokument veröffentlichten Texte, Tabellen und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung bedarf vorheriger schriftlicher Zustimmung der Autoren. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen und / oder der Verwendung für berufliche oder unternehmerische Zwecke. Ausdrucke, Fotokopien und Downloads dürfen nur für den privaten persönlichen Gebrauch hergestellt werden.

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Vorlesung It-Organisation in der Fakultät für Informatik an der HS-Mannheim bei Prof. Dr. Rainer Gerten

Wenn Server untereinander kommunizieren, so sind die anfallenden Datenmengen oft enorm. Ein Computernetz, das die Server miteinander verbindet, nennt man Backbone. Kombiniert man die Feststellungen, dass die Internetprotokolle und die Glasfaser die Zukunft darstellen, so sind Backbones als optisches Gigabit-Ethernet in die IT-Architektur aufzunehmen. Für die Anbindung der Clients an die Server setzte man bisher auch auf die Vernetzung mit Kupferkabeln. Für einen stationären Arbeitsplatz, wie es der klassische Desktop-PC ist, stellte diese Vernetzungsstruktur eine adäquate Lösung dar. Für die Zukunft ist die kabelgebundene Vernetzung von Nachteil, denn sie läuft der fortschreitenden Mobilisierung der Arbeitswelt entgegen. Eine der Motivationen für die IT-Architektur ist die Berücksichtigung der Entwicklungen der Arbeitswelt. Flexibilität und Mobilität in der Leistungserbringung sind Kernthemen und beeinflussen die Informationstechnik wesentlich. Der Trend zu mobilen Arbeitsplätzen in Form von Laptops, Tablett PCs, PDAs usw. hat eine derartige Dynamik gewonnen, dass das Ende der stationären Desktop-Rechner bereits abzusehen ist. Die Leistungsfähigkeit moderner Laptops steht den Desktops nicht mehr nennenswert nach und nur noch in sehr rechenintensiven Anwendungsfällen macht der Einsatz von leistungsfähigen Workstations noch Sinn. Für mehr als 99% aller Anwendungsfälle reicht die Leistung der Laptops aus. Der entscheidende Vorteil eines Laptops gegenüber einem Desktop ist seine Portabilität, die wesentlichen Einfluss auf die Dynamisierung der Arbeitsplätze hat. Ein Laptop-Anwender ist nicht mehr an seinen Schreibtisch gebunden, er kann umziehen, sich mit einem Kunden treffen, zu Hause oder unterwegs arbeiten und hat stets seinen Computerarbeitsplatz bei sich.

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